Sommertheater: Don Quijote

nach Cervantes von Bulgakow 
Deutsch von Thomas Reschke 
Schweriner Fassung für Sommertheater  

Ein Biergarten lädt zum Verweilen, doch Don Quijote von der Mancha macht sich auf den Weg, um für ein „goldenes Zeitalter“ zu streiten, seine Ideale zu verteidigen und seine Herzensdame zu erobern. Ausgerüstet mit Literatur und Ehrgefühl und begleitet vom treuen Sancho Pansa kämpft er gegen Windmühlen, Weinschläuche und andere Widrigkeiten. Er ist ein Held in einer Welt, die keine Helden mehr braucht und in der nichts ist, wie es scheint. Doch der Ritter von der traurigen Gestalt stürzt sich in die Abenteuer und bricht eine Lanze für eine bessere Welt. Und wer vermag schon zu sagen wer verrückter ist, Träumer oder Realisten?

El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha von Miguel de Cervantes gilt als eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur, als „erster“ Roman, der eine Vielzahl von Autoren, Malern, Regisseuren und Komponisten inspirierte. Unter ihnen Michail Bulgakow, der aus dem über tausendseitigen Roman eine unterhaltsame und dichte Theaterfassung schuf, die für das Schweriner Sommertheater noch einmal angepasst wurde. So werden 400 Jahre nach dem Tod von Cervantes die rasanten, tiefsinnigen und amüsanten Abenteuer des wohl berühmtesten unter den traurigen Rittern unter freiem Himmel lebendig. Im Hof des E-Werks öffnet der Biergarten jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn seine Tore.

Katja Wolff inszenierte Schauspiel und Musiktheater u. a. in Berlin, Hamburg, Mannheim, Basel, Bonn, Stuttgart und Mainz. Mit den Autoren Tilmann von Blomberg (HEISSE ZEITEN) und Carsten Golbeck (OBEN BLEIBEN!) erarbeitet sie eigene Stückentwicklungen. Darüber hinaus ist sie regelmäßig als Gastdozentin für Schauspiel tätig. Mit DON QUIJOTE stellt Katja Wolff sich erstmals dem Schweriner Publikum vor.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadtwerke Schwerin und den Getränkefachgroßhandel Schwerin.

   

Inszenierung Katja Wolff
Bühnenbild Jan Freese
Mit:
Alonso Quijano alias Don Quijote de la Mancha Jochen Fahr
Sancho Pansa Robert Höller
 
Aldonsa Lorenzo Jennifer Sabel
Pedro Perez Nicholas Vincent Heppner
Simson Carrasco Christoph Götz
Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters

„ Das Geheimnis dieses Abends ist seine Vielschichtigkeit. Wer heiteres Volkstheater erwartet, wird nicht enttäuscht. Wer darüber hinaus über das urkindliche Wesen diesen Ritters sinnieren möchte, über Idealismus in nicht idealen Zeiten und die Macht von Träumen, kann nach diesen zwei Stunden rasanten Spiels nur beglückt aus dem Theater und um den Pfaffenteich tänzeln. “

19.06.2017, Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel

„ Die Schauspieler agieren mit vollem Körpereinsatz, springen auch schon mal auf die Biertische und legen rasante Kampfszenen hin. Jochen Fahr gibt dem Helden Don Quijote den nötigen Schuss Verrücktheit und wird am Ende, lädiert und blamiert, wirklich zu einer traurigen Gestalt – ohne jedoch seine Würde zu verlieren. Trotz aller Gags und Kurzweil bleibt am Ende Nachdenklichkeit, wenn der Idealist von den Realisten demontiert und der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Und am Ende großen Jubel und viele Bravos für einen sehr amüsanten Abend. “

17.06.2017, Lübecker Nachrichten, Petra Haase

Sommertheater: Don Quijote

nach Cervantes von Bulgakow 
Deutsch von Thomas Reschke 
Schweriner Fassung für Sommertheater  

Inszenierung Katja Wolff
Bühnenbild Jan Freese
Mit:
Alonso Quijano alias Don Quijote de la Mancha Jochen Fahr
Sancho Pansa Robert Höller
 
Aldonsa Lorenzo Jennifer Sabel
Pedro Perez Nicholas Vincent Heppner
Simson Carrasco Christoph Götz
Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters

Ein Biergarten lädt zum Verweilen, doch Don Quijote von der Mancha macht sich auf den Weg, um für ein „goldenes Zeitalter“ zu streiten, seine Ideale zu verteidigen und seine Herzensdame zu erobern. Ausgerüstet mit Literatur und Ehrgefühl und begleitet vom treuen Sancho Pansa kämpft er gegen Windmühlen, Weinschläuche und andere Widrigkeiten. Er ist ein Held in einer Welt, die keine Helden mehr braucht und in der nichts ist, wie es scheint. Doch der Ritter von der traurigen Gestalt stürzt sich in die Abenteuer und bricht eine Lanze für eine bessere Welt. Und wer vermag schon zu sagen wer verrückter ist, Träumer oder Realisten?

El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha von Miguel de Cervantes gilt als eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur, als „erster“ Roman, der eine Vielzahl von Autoren, Malern, Regisseuren und Komponisten inspirierte. Unter ihnen Michail Bulgakow, der aus dem über tausendseitigen Roman eine unterhaltsame und dichte Theaterfassung schuf, die für das Schweriner Sommertheater noch einmal angepasst wurde. So werden 400 Jahre nach dem Tod von Cervantes die rasanten, tiefsinnigen und amüsanten Abenteuer des wohl berühmtesten unter den traurigen Rittern unter freiem Himmel lebendig. Im Hof des E-Werks öffnet der Biergarten jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn seine Tore.

Katja Wolff inszenierte Schauspiel und Musiktheater u. a. in Berlin, Hamburg, Mannheim, Basel, Bonn, Stuttgart und Mainz. Mit den Autoren Tilmann von Blomberg (HEISSE ZEITEN) und Carsten Golbeck (OBEN BLEIBEN!) erarbeitet sie eigene Stückentwicklungen. Darüber hinaus ist sie regelmäßig als Gastdozentin für Schauspiel tätig. Mit DON QUIJOTE stellt Katja Wolff sich erstmals dem Schweriner Publikum vor.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadtwerke Schwerin und den Getränkefachgroßhandel Schwerin.

   

Stückdauer: 2 Std.

Das Geheimnis dieses Abends ist seine Vielschichtigkeit. Wer heiteres Volkstheater erwartet, wird nicht enttäuscht. Wer darüber hinaus über das urkindliche Wesen diesen Ritters sinnieren möchte, über Idealismus in nicht idealen Zeiten und die Macht von Träumen, kann nach diesen zwei Stunden rasanten Spiels nur beglückt aus dem Theater und um den Pfaffenteich tänzeln.

Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel , 19.06.2017

Die Schauspieler agieren mit vollem Körpereinsatz, springen auch schon mal auf die Biertische und legen rasante Kampfszenen hin. Jochen Fahr gibt dem Helden Don Quijote den nötigen Schuss Verrücktheit und wird am Ende, lädiert und blamiert, wirklich zu einer traurigen Gestalt – ohne jedoch seine Würde zu verlieren. Trotz aller Gags und Kurzweil bleibt am Ende Nachdenklichkeit, wenn der Idealist von den Realisten demontiert und der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Und am Ende großen Jubel und viele Bravos für einen sehr amüsanten Abend.

Lübecker Nachrichten, Petra Haase , 17.06.2017