Sein oder Nichtsein (To Be or Not To Be)

Komödie von Nick Whitby 
Nach dem Film von Ernst Lubitsch 
Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel 

In Lubitschs antifaschistischem Komödienklassiker von 1942 gelingt es einer kleinen Gruppe polnischer Schauspieler durch eine gekonnte Maskerade die deutschen Besatzer mit den Mitteln des Theaters zu überlisten.

1939 wird im Warschauer Polski Theater eine NS-Farce mit dem Titel „Gestapo“  geprobt. Doch die Zensurbehörde verbietet die bevorstehende Premiere, das Theater setzt seinen HAMLET wieder auf den Spielplan – und während der selbstverliebte Schauspieler Josef Tura an der Bühnenrampe zu seinem großen Monolog ansetzt, empfängt seine Frau Maria Tura in der Garderobe einen jungen polnischen Fliegeroffizier. Dann marschieren die Deutschen in Warschau ein und die Lage ändert sich schlagartig. Um einen Nazi-Kollaborateur aufzuhalten, muss Josef Tura in die Rolle seines Lebens schlüpfen. Ein gefährliches Spiel um Leben und Tod beginnt. „Sein oder Nichtsein“ ist nun im wahrsten Sinne des Wortes die Frage ...

Ernst Lubitsch demontiert die Nationalsozialisten auf der Höhe ihrer Macht, indem sie der Lächerlichkeit preisgegeben werden. „Der Spiegel“ urteilte über den Film: „Aus diesem Stoff, der halb Hahnrei-Farce, halb Widerstandsdrama ist und halb (falls es eine dritte Hälfte gäbe) Theaterklamotte, hat der europäische Emigrant die perfekteste Hollywood-Komödie überhaupt geschaffen, eine Mischung aus Frivolität und Moral, aus politischem Witz und Dekadenz.“

Steffi Kühnert spielte u. a. am Wiener Burgtheater, am Residenztheater München und am Deutschen Theater Berlin. Einem breiten Publikum wurde sie durch zahlreiche Rollen in Film- und Fernsehproduktionen bekannt. Für Halt auf freier Strecke in der Regie von Andreas Dresen wurde sie mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet und war für den Deutschen Filmpreis nominiert. Im Januar 2017 gab sie in Schwerin ihr vielbeachtetes Regiedebüt mit Gerhart Hauptmanns Berliner Tragikomödie DIE RATTEN.

Inszenierung Steffi Kühnert
Mitarbeit Kostüm Anke Lenz
Dramaturgie Nina Steinhilber
Video/Film Sebastian Hattop / Kai Lachmann / Lambert Regel
Mit:
Josef Tura, Schauspieler Martin Brauer
Maria Tura, Schauspielerin Jennifer Sabel
Stanislaw Sobinsky, polnischer Fliegeroffizier Flavius Hölzemann
Dowasz, Schauspieldirektor Robert Höller
Anna, Garderobiere, gute Seele des Theaters Antje Trautmann
 
Rowicz, Schauspieler Sebastian Reck
Eva Zagatewska, Schauspielerin Stella Hinrichs
Bronski, Chargenspieler Janis Kuhnt
Grünberg, Schauspieler Jochen Fahr
Walowski, Staatsdiener der Zensurbehörde Vincent Heppner
Professor Silewski, Spion der Gestapo Özgür Platte
Gruppenführer Ehrhardt, Mitglied der Gestapo Andreas Anke
Sturmführer Schulz, Mitglied der Gestapo Vincent Heppner

„ Triumphale Premiere des Schweriner Schauspiels [...] von einem einhellig begeisterten Publikum minutenlang gefeiert [...] Was diese ungemein pointierte Inszenierung so groß macht, ist die scheinbare Mühelosigkeit, mit der das Ensemble auf dem schmalen Grat von Nonsens, Spannung, Ironie und hintergründigem Witz wandelt [...] Ins Theater gehen! Und lachen! Und weinen! “

„ Die Mischung aus Politsatire und Gesellschaftskomödie funktioniert immer noch. Regisseurin Steffi Kühnert hat die Leichtigkeit des Originals erhalten, was nicht einfach ist. Schließlich ist das „Hamlet“-Zitat „Sein oder Nichtsein“ auch eine moralische Aufforderung. Die Schweriner Inszenierung fesselt trotz der Länge von zweieinhalb Stunden [...] Eine Paraderolle für Martin Brauer, der hier gleich in mehreren Verkleidungen zu sehen ist. “

16.04.18, Thorsten Czarkowski

„ In Schwerin zieht Steffi Kühnert für Ernst Lubitschs Anti-Nazi-Komödie alle Theater-Register [...] Wieder arbeitete Steffi Kühnert mit Ausstatter Joachim Hamster Damm zusammen, der die Möglichkeiten der großen Bühne ausnutzt – mit Versenkung und Drehbühne und Licht und Film. Fast der komplette letzte Akt wird als Kinofilm serviert – aufwändig gedreht an eben dem Theater, in dem das Publikum gerade sitzt. Das ist raffiniert, heiter und schlüssig in die Handlung eingebaut. Und es ist eine schöne Reminiszenz an die Filmvorlage. “

Sein oder Nichtsein (To Be or Not To Be)

Komödie von Nick Whitby 
Nach dem Film von Ernst Lubitsch 
Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel 

Inszenierung Steffi Kühnert
Mitarbeit Kostüm Anke Lenz
Dramaturgie Nina Steinhilber
Video/Film Sebastian Hattop / Kai Lachmann / Lambert Regel
Mit:
Josef Tura, Schauspieler Martin Brauer
Maria Tura, Schauspielerin Jennifer Sabel
Stanislaw Sobinsky, polnischer Fliegeroffizier Flavius Hölzemann
Dowasz, Schauspieldirektor Robert Höller
Anna, Garderobiere, gute Seele des Theaters Antje Trautmann
 
Rowicz, Schauspieler Sebastian Reck
Eva Zagatewska, Schauspielerin Stella Hinrichs
Bronski, Chargenspieler Janis Kuhnt
Grünberg, Schauspieler Jochen Fahr
Walowski, Staatsdiener der Zensurbehörde Vincent Heppner
Professor Silewski, Spion der Gestapo Özgür Platte
Gruppenführer Ehrhardt, Mitglied der Gestapo Andreas Anke
Sturmführer Schulz, Mitglied der Gestapo Vincent Heppner

In Lubitschs antifaschistischem Komödienklassiker von 1942 gelingt es einer kleinen Gruppe polnischer Schauspieler durch eine gekonnte Maskerade die deutschen Besatzer mit den Mitteln des Theaters zu überlisten.

1939 wird im Warschauer Polski Theater eine NS-Farce mit dem Titel „Gestapo“  geprobt. Doch die Zensurbehörde verbietet die bevorstehende Premiere, das Theater setzt seinen HAMLET wieder auf den Spielplan – und während der selbstverliebte Schauspieler Josef Tura an der Bühnenrampe zu seinem großen Monolog ansetzt, empfängt seine Frau Maria Tura in der Garderobe einen jungen polnischen Fliegeroffizier. Dann marschieren die Deutschen in Warschau ein und die Lage ändert sich schlagartig. Um einen Nazi-Kollaborateur aufzuhalten, muss Josef Tura in die Rolle seines Lebens schlüpfen. Ein gefährliches Spiel um Leben und Tod beginnt. „Sein oder Nichtsein“ ist nun im wahrsten Sinne des Wortes die Frage ...

Ernst Lubitsch demontiert die Nationalsozialisten auf der Höhe ihrer Macht, indem sie der Lächerlichkeit preisgegeben werden. „Der Spiegel“ urteilte über den Film: „Aus diesem Stoff, der halb Hahnrei-Farce, halb Widerstandsdrama ist und halb (falls es eine dritte Hälfte gäbe) Theaterklamotte, hat der europäische Emigrant die perfekteste Hollywood-Komödie überhaupt geschaffen, eine Mischung aus Frivolität und Moral, aus politischem Witz und Dekadenz.“

Steffi Kühnert spielte u. a. am Wiener Burgtheater, am Residenztheater München und am Deutschen Theater Berlin. Einem breiten Publikum wurde sie durch zahlreiche Rollen in Film- und Fernsehproduktionen bekannt. Für Halt auf freier Strecke in der Regie von Andreas Dresen wurde sie mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet und war für den Deutschen Filmpreis nominiert. Im Januar 2017 gab sie in Schwerin ihr vielbeachtetes Regiedebüt mit Gerhart Hauptmanns Berliner Tragikomödie DIE RATTEN.

Premierendatum: 13.04.2018

Auszüge aus Pressestimmen

Triumphale Premiere des Schweriner Schauspiels [...] von einem einhellig begeisterten Publikum minutenlang gefeiert [...] Was diese ungemein pointierte Inszenierung so groß macht, ist die scheinbare Mühelosigkeit, mit der das Ensemble auf dem schmalen Grat von Nonsens, Spannung, Ironie und hintergründigem Witz wandelt [...] Ins Theater gehen! Und lachen! Und weinen!

Die Mischung aus Politsatire und Gesellschaftskomödie funktioniert immer noch. Regisseurin Steffi Kühnert hat die Leichtigkeit des Originals erhalten, was nicht einfach ist. Schließlich ist das „Hamlet“-Zitat „Sein oder Nichtsein“ auch eine moralische Aufforderung. Die Schweriner Inszenierung fesselt trotz der Länge von zweieinhalb Stunden [...] Eine Paraderolle für Martin Brauer, der hier gleich in mehreren Verkleidungen zu sehen ist.

Ostsee-Zeitung, 16.04.18, Thorsten Czarkowski

In Schwerin zieht Steffi Kühnert für Ernst Lubitschs Anti-Nazi-Komödie alle Theater-Register [...] Wieder arbeitete Steffi Kühnert mit Ausstatter Joachim Hamster Damm zusammen, der die Möglichkeiten der großen Bühne ausnutzt – mit Versenkung und Drehbühne und Licht und Film. Fast der komplette letzte Akt wird als Kinofilm serviert – aufwändig gedreht an eben dem Theater, in dem das Publikum gerade sitzt. Das ist raffiniert, heiter und schlüssig in die Handlung eingebaut. Und es ist eine schöne Reminiszenz an die Filmvorlage.

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