Neues vom Tage

Lustige Oper in drei Teilen von Paul Hindemith 

Laura und Eduard sind frisch verheiratet, doch schon kracht es heftig in der Beziehung. Bald kommt ihnen der rettende Gedanke: „Wir lassen uns scheiden!“ Um dem Standesamt den nötigen Grund für die Scheidung vorlegen zu können, werden die Dienste des „Büros für Familienangelegenheiten“ in Anspruch genommen. Besonderer Service der Agentur: Sie vermietet den perfekten Scheidungsgrund gleich mit – den schönen Herrn Hermann, der sich unglücklicherweise immer in seine Klientinnen verliebt. Die Sache läuft aus dem Ruder, und der inszenierte Seitensprung gerät zum Desaster, weil Eduard vor Eifersucht ausrastet und dabei ein kostbares Museumsstück demoliert. Und als Laura dann noch in einem Hotelbadezimmer mit Herrn Hermann ertappt wird, überschlagen sich die Ereignisse, und die Klatschpresse schlachtet den Skandal aus. Das Scheidungspaar wird effizient vermarktet und kann dem Medienhype kaum noch entkommen …

In Zeiten des überhitzten Boulevardjournalismus, inflationärer Daily Talkshows und medial inszenierter Pseudo-Skandälchen im „Big Brother“-Format hat Paul Hindemiths 1929 an der Berliner Krolloper uraufgeführte „Reality-Oper“ NEUES VOM TAGE nichts von ihrem satirischen Biss eingebüßt.

Die vielschichtige Musiksprache der Oper, die Elemente der 1920er-Jahre-Revue, des Kabaretts und des klassischen Operngenres mit einer leicht unterkühlten, neo- klassisch gefärbten Künstlichkeit verknüpft, inspiriert Operndirektor Toni Burkhardt zu einer schrägen und abwechslungsreichen Inszenierung mit ständigem Hang zur überdrehten Absurdität.

Musikalische Leitung N. N.
Inszenierung Toni Burkhardt
Choreinstudierung Joseph Feigl
Dramaturgie Peter Larsen
Mit:
Der schöne Herr Hermann Matthias Koziorowski
Ein Hoteldirektor Sebastian Kroggel
Ein Standesbeamter Cornelius Lewenberg
Ein Fremdenführer Igor Storozhenko
 
Ein Zimmermädchen Daniela Sieveke / Kathrin Voß
Ein Oberkellner André Schmidtke / Franz Sieveke
Sechs Manager Christian Hees / Sebastian Kroggel / Cornelius Lewenberg / Igor Storozhenko / André Schmidtke / Franz Sieveke / Olaf Meißner / Jaewon Kim
Opernchor
Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters
Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Neues vom Tage

Lustige Oper in drei Teilen von Paul Hindemith 

Musikalische Leitung N. N.
Inszenierung Toni Burkhardt
Choreinstudierung Joseph Feigl
Dramaturgie Peter Larsen
Mit:
Der schöne Herr Hermann Matthias Koziorowski
Ein Hoteldirektor Sebastian Kroggel
Ein Standesbeamter Cornelius Lewenberg
Ein Fremdenführer Igor Storozhenko
 
Ein Zimmermädchen Daniela Sieveke / Kathrin Voß
Ein Oberkellner André Schmidtke / Franz Sieveke
Sechs Manager Christian Hees / Sebastian Kroggel / Cornelius Lewenberg / Igor Storozhenko / André Schmidtke / Franz Sieveke / Olaf Meißner / Jaewon Kim
Opernchor
Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters
Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Laura und Eduard sind frisch verheiratet, doch schon kracht es heftig in der Beziehung. Bald kommt ihnen der rettende Gedanke: „Wir lassen uns scheiden!“ Um dem Standesamt den nötigen Grund für die Scheidung vorlegen zu können, werden die Dienste des „Büros für Familienangelegenheiten“ in Anspruch genommen. Besonderer Service der Agentur: Sie vermietet den perfekten Scheidungsgrund gleich mit – den schönen Herrn Hermann, der sich unglücklicherweise immer in seine Klientinnen verliebt. Die Sache läuft aus dem Ruder, und der inszenierte Seitensprung gerät zum Desaster, weil Eduard vor Eifersucht ausrastet und dabei ein kostbares Museumsstück demoliert. Und als Laura dann noch in einem Hotelbadezimmer mit Herrn Hermann ertappt wird, überschlagen sich die Ereignisse, und die Klatschpresse schlachtet den Skandal aus. Das Scheidungspaar wird effizient vermarktet und kann dem Medienhype kaum noch entkommen …

In Zeiten des überhitzten Boulevardjournalismus, inflationärer Daily Talkshows und medial inszenierter Pseudo-Skandälchen im „Big Brother“-Format hat Paul Hindemiths 1929 an der Berliner Krolloper uraufgeführte „Reality-Oper“ NEUES VOM TAGE nichts von ihrem satirischen Biss eingebüßt.

Die vielschichtige Musiksprache der Oper, die Elemente der 1920er-Jahre-Revue, des Kabaretts und des klassischen Operngenres mit einer leicht unterkühlten, neo- klassisch gefärbten Künstlichkeit verknüpft, inspiriert Operndirektor Toni Burkhardt zu einer schrägen und abwechslungsreichen Inszenierung mit ständigem Hang zur überdrehten Absurdität.

Premierendatum: 04.05.2018

Termine / Tickets

  • Mai Fr
    04
    19.30 Uhr
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  • So
    06
    18.00 Uhr
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    18.00 Uhr
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    19.30 Uhr
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  • Mi
    30
    19.30 Uhr
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