Leben des Galilei

Schauspiel von Bertolt Brecht 
Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater Saarbrücken 

Galileo Galilei beobachtet die Sterne. Mit dem neu erfundenen Fernrohr kann er Beweise für die Theorien des Kopernikus liefern: Die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt. Doch die wissenschaftliche Erkenntnis steht im Widerspruch zur Kirchenlehre. Galilei beugt sich dem Druck. Wider besseren Wissens schwört er vor dem Papst seinen Entdeckungen ab. Isoliert verbringt er seine letzten Jahre unter Hausarrest. Doch der Zweifel – einmal in der Welt – lässt sich nicht mehr vertreiben.

In Brechts Lehrstück wird Galilei zum Inbegriff des modernen Menschen und seines Strebens nach Wahrheit. Doch ist Erkenntnis ein Selbstzweck? Welche Verantwortung trägt die Wissenschaft? Und ist Vernunft alles?

„Regisseur Nimz bläst alles an Staubschicht runter, was an Schulpflichtlektüren-Mühen auf diesem Stück lastet. Ja, so sieht man diesen Brecht gern, so emotional, so menschlich auch, vor allem aber zwingend aktuell“, schreibt die Saarbrücker Zeitung über die Inszenierung. LEBEN DES GALILEI ist eine Kooperation mit dem Staatstheater Saarbrücken, wo die Inszenierung in anderer Besetzung, aber ebenfalls mit dem neuen Schweriner Ensemblemitglied Andreas Anke in der Titelrolle, im September 2015 Premiere hatte.

Inszenierung Martin Nimz
Bühnenbild Sebastian Hannak
Dramaturgie Holger Schröder / Jenny Flügge
Mit:
Galileo Galilei Andreas Anke
Frau Sarti Heide Kalisch
 
Ludovico Marsili/Mathematiker Christoph Götz
Kurator/Kardinal Barberini/Papst Sebastian Reusse
Federzoni/Kardinal Bellarmin Vincent Heppner
Der kleine Mönch Robert Höller
Kardinal Inquisitor/Philosoph Martin Neuhaus
Ein hoher Beamter Davina Kramer-Perju

„ Martin Nimz ist seit kurzem Schauspieldirektor am Mecklenburgischen Staatstheater und hat soeben einen „Galilei“ auf die Bretter in Schwerins Großem Haus geknallt, der vor allem eines ist: großes Theater. (…) Aufregend wie Andreas Anke den Forscher (…) in Schwerin verkörpert: hinreißend, vital, staunenswert, facettenreich. Die Figur, die da ersteht ist ein Mann der Gegensätze, weder Held noch Schurke, Sinnenmensch und Geistesgröße zugleich, einer, den man wegen seiner Lebensfreude lieben und wegen seines Opportunismus verachten muss. (…) Menschliches eben, eng verwoben mit Politischem in einer Aufführung, die grade dadurch eine seltene Überzeugungskraft gewinnt. Und die Geschichte des Galilei ist noch längst nicht zu Ende erzählt. Der Widerspruch zwischen der Freiheit und den Grenzen der Wissenschaft besteht bis heute. “

17.01.2017, Lübecker Nachrichten, Hermann Hofer

„ Nach seinem Faust vom vergangenen September stellt Schauspieler Andreas Anke nun als Galilei am Mecklenburgischen Staatstheater erneut die die großen Themen auf die große Bühne. (…) Zwei Stunden ohne Pause, als unepisches, flüssiges Spiel, interessant, oft spannend, vor allem was die vieldeutigen menschlichen Antriebe der Figuren betrifft. “

17.01.2017, Ostsee-Zeitung, Dietrich Pätzold

„ Brechts „Leben des Galilei“ – Lehrstück, Schulstoff, großes Drama von Shakespearischem Ausmaß. Nachdem sich die Spieler mehrfach verbeugt hatten, wiesen sie selbst mit großer Geste auf das Bühnenbild. Zu recht. Denn neben Galilei-Darsteller Andreas Anke war es das Ereignis des zweistündigen Abends. (…) Die Brisanz dieses fast 80 Jahre alten Schauspiels ist in Zeiten von Gentechnik und anderen Gefahren aus geheimen Laboren unübersehbar. “

16.01.2017, Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel

Leben des Galilei

Schauspiel von Bertolt Brecht 
Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater Saarbrücken 

Inszenierung Martin Nimz
Bühnenbild Sebastian Hannak
Dramaturgie Holger Schröder / Jenny Flügge
Mit:
Galileo Galilei Andreas Anke
Frau Sarti Heide Kalisch
 
Ludovico Marsili/Mathematiker Christoph Götz
Kurator/Kardinal Barberini/Papst Sebastian Reusse
Federzoni/Kardinal Bellarmin Vincent Heppner
Der kleine Mönch Robert Höller
Kardinal Inquisitor/Philosoph Martin Neuhaus
Ein hoher Beamter Davina Kramer-Perju

Galileo Galilei beobachtet die Sterne. Mit dem neu erfundenen Fernrohr kann er Beweise für die Theorien des Kopernikus liefern: Die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt. Doch die wissenschaftliche Erkenntnis steht im Widerspruch zur Kirchenlehre. Galilei beugt sich dem Druck. Wider besseren Wissens schwört er vor dem Papst seinen Entdeckungen ab. Isoliert verbringt er seine letzten Jahre unter Hausarrest. Doch der Zweifel – einmal in der Welt – lässt sich nicht mehr vertreiben.

In Brechts Lehrstück wird Galilei zum Inbegriff des modernen Menschen und seines Strebens nach Wahrheit. Doch ist Erkenntnis ein Selbstzweck? Welche Verantwortung trägt die Wissenschaft? Und ist Vernunft alles?

„Regisseur Nimz bläst alles an Staubschicht runter, was an Schulpflichtlektüren-Mühen auf diesem Stück lastet. Ja, so sieht man diesen Brecht gern, so emotional, so menschlich auch, vor allem aber zwingend aktuell“, schreibt die Saarbrücker Zeitung über die Inszenierung. LEBEN DES GALILEI ist eine Kooperation mit dem Staatstheater Saarbrücken, wo die Inszenierung in anderer Besetzung, aber ebenfalls mit dem neuen Schweriner Ensemblemitglied Andreas Anke in der Titelrolle, im September 2015 Premiere hatte.

Stückdauer: 2 Std.

Martin Nimz ist seit kurzem Schauspieldirektor am Mecklenburgischen Staatstheater und hat soeben einen „Galilei“ auf die Bretter in Schwerins Großem Haus geknallt, der vor allem eines ist: großes Theater. (…) Aufregend wie Andreas Anke den Forscher (…) in Schwerin verkörpert: hinreißend, vital, staunenswert, facettenreich. Die Figur, die da ersteht ist ein Mann der Gegensätze, weder Held noch Schurke, Sinnenmensch und Geistesgröße zugleich, einer, den man wegen seiner Lebensfreude lieben und wegen seines Opportunismus verachten muss. (…) Menschliches eben, eng verwoben mit Politischem in einer Aufführung, die grade dadurch eine seltene Überzeugungskraft gewinnt. Und die Geschichte des Galilei ist noch längst nicht zu Ende erzählt. Der Widerspruch zwischen der Freiheit und den Grenzen der Wissenschaft besteht bis heute.

Lübecker Nachrichten, Hermann Hofer , 17.01.2017

Nach seinem Faust vom vergangenen September stellt Schauspieler Andreas Anke nun als Galilei am Mecklenburgischen Staatstheater erneut die die großen Themen auf die große Bühne. (…) Zwei Stunden ohne Pause, als unepisches, flüssiges Spiel, interessant, oft spannend, vor allem was die vieldeutigen menschlichen Antriebe der Figuren betrifft.

Ostsee-Zeitung, Dietrich Pätzold , 17.01.2017

Brechts „Leben des Galilei“ – Lehrstück, Schulstoff, großes Drama von Shakespearischem Ausmaß. Nachdem sich die Spieler mehrfach verbeugt hatten, wiesen sie selbst mit großer Geste auf das Bühnenbild. Zu recht. Denn neben Galilei-Darsteller Andreas Anke war es das Ereignis des zweistündigen Abends. (…) Die Brisanz dieses fast 80 Jahre alten Schauspiels ist in Zeiten von Gentechnik und anderen Gefahren aus geheimen Laboren unübersehbar.

Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel , 16.01.2017

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  • Jan Di
    09
    19.30 Uhr
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  • Mi
    10
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  • Mär Sa
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