6. Sinfoniekonzert

mit Werken von Haydn, Saint-Saëns und Say 

Exotisch orientalische Orte stehen im Mittelpunkt des 6. Sinfoniekonzerts der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. Ein besonderer Höhepunkt wird dabei die Schweriner Erstaufführung der ersten Sinfonie von Fazil Say im zweiten Teil des Konzerts sein. Der bekannte türkische Pianist, Komponist und Bürgerrechtler gehört zu den interessantesten und profiliertesten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Er beschreibt in seiner Sinfonie die legendäre Stadt Istanbul - eine faszinierende Welt, die Europa und Asien überbrückt. Jeder einzelne der insgesamt sieben Sätze erzählt mit sehr unterschiedlichen musikalischen Mitteln Einzigartiges und Spezifisches über die Stadt. Fazil Say schöpft seine Inspiration zum kompositorischen Mix aus abendländischer und türkischer Musik, gepaart mit jazzigen Elementen von den verschiedensten Plätzen innerhalb und um Istanbul, wo er selbst fast zehn Jahre lebte. Als Solisten wirken Burcu Karadağ, Muhittin Kemal Temel und Murat Coşkun mit, die sich auf ihren orientalischen Instrumenten zum gemeinsamen Spiel mit der Mecklenburgischen Staatskapelle unter der Leitung des Gastdirigenten Clemens Heil vereinigen werden.

Am Beginn des Konzerts steht die im leichteren Stil der späten 1770er Jahre komponierte Sinfonie „La Roxelane“ von Joseph Haydn. Ihr wird eine Verbindung zum Theaterstück „Die drei Sultanninen“, welches in Konstantinopel spielt, zugeschrieben. Außerdem erklingt die „Suite Algérienne“ von Camille Saint-Saëns, in der er persönliche Eindrücke einer Reise nach Algerien musikalisch verarbeitete. Er besuchte das Land 1875 zum ersten Mal, woraus sich eine lebenslange Liebe entwickelte.

Das Konzert am Montag, den 14. Mai wird moderiert. Vor den Konzerten am 15. und 16. Mai wird jeweils 45 Minuten vor Beginn eine kostenlose Einführung im Konzertfoyer angeboten.

Dirigent Clemens Heil
Mit:
Ney-Flöte Burcu Karadag
 
Kanun Muhittin Kemal Temel
Percussion Murat Coskun
Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

6. Sinfoniekonzert

mit Werken von Haydn, Saint-Saëns und Say 

Dirigent Clemens Heil
Mit:
Ney-Flöte Burcu Karadag
 
Kanun Muhittin Kemal Temel
Percussion Murat Coskun
Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Exotisch orientalische Orte stehen im Mittelpunkt des 6. Sinfoniekonzerts der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. Ein besonderer Höhepunkt wird dabei die Schweriner Erstaufführung der ersten Sinfonie von Fazil Say im zweiten Teil des Konzerts sein. Der bekannte türkische Pianist, Komponist und Bürgerrechtler gehört zu den interessantesten und profiliertesten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Er beschreibt in seiner Sinfonie die legendäre Stadt Istanbul - eine faszinierende Welt, die Europa und Asien überbrückt. Jeder einzelne der insgesamt sieben Sätze erzählt mit sehr unterschiedlichen musikalischen Mitteln Einzigartiges und Spezifisches über die Stadt. Fazil Say schöpft seine Inspiration zum kompositorischen Mix aus abendländischer und türkischer Musik, gepaart mit jazzigen Elementen von den verschiedensten Plätzen innerhalb und um Istanbul, wo er selbst fast zehn Jahre lebte. Als Solisten wirken Burcu Karadağ, Muhittin Kemal Temel und Murat Coşkun mit, die sich auf ihren orientalischen Instrumenten zum gemeinsamen Spiel mit der Mecklenburgischen Staatskapelle unter der Leitung des Gastdirigenten Clemens Heil vereinigen werden.

Am Beginn des Konzerts steht die im leichteren Stil der späten 1770er Jahre komponierte Sinfonie „La Roxelane“ von Joseph Haydn. Ihr wird eine Verbindung zum Theaterstück „Die drei Sultanninen“, welches in Konstantinopel spielt, zugeschrieben. Außerdem erklingt die „Suite Algérienne“ von Camille Saint-Saëns, in der er persönliche Eindrücke einer Reise nach Algerien musikalisch verarbeitete. Er besuchte das Land 1875 zum ersten Mal, woraus sich eine lebenslange Liebe entwickelte.

Das Konzert am Montag, den 14. Mai wird moderiert. Vor den Konzerten am 15. und 16. Mai wird jeweils 45 Minuten vor Beginn eine kostenlose Einführung im Konzertfoyer angeboten.

Termine / Tickets

  • Mai Mo
    14
    18.00 Uhr
    Großes Haus

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  • Di
    15
    19.30 Uhr
    Großes Haus

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  • Mi
    16
    19.30 Uhr
    Großes Haus

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