Hundeherz

nach einer Erzählung von Michail Bulgakow 

Professor Preobraschenski implantiert einem Hund die Hirnanhangdrüse und Hoden eines Kleinkriminellen und lässt ihn erfolgreich zum Menschen mutieren. Schnell entpuppt der sich allerdings als unbequemer Störenfried, mit eigenen Ansichten und Forderungen – und der Professor beschließt, das Experiment rückgängig zu machen.

Bulgakows „russischer Faust“ war als Satire auf den „neuen proletarischen Menschen“, der für seine Schöpfer zum Alptraum wird, in der Sowjetunion lange verboten. Mina Salehpour, geboren 1985 in Teheran, zählt zu den erfolgreichsten Regisseurinnen ihrer Generation. Sie inszenierte u. a. am Schauspiel Hannover, am Volkstheater München, am Theater Bonn und an der Berliner Schaubühne. Mit HUNDEHERZ stellt sie sich erstmals dem Schweriner Publikum vor.

Inszenierung Mina Salehpour
Ausstattung Andrea Wagner
Mit:
Prof. Filipp Preobraschenski Martin Brauer
 
Lumpi/Polygraf Polygrafowitsch Lumpikow Denis Geyersbach
Doktor Iwan Bormental Vincent Heppner

„ Dieser von Denis Geyersbach virtuos ins Szene gesetzte Homunkulus ist gefährlich, der neu zusammengesetzte Hunde-Mensch mutiert zur mordenden Bestie, so muss der Professor erfahren – und er passt in seiner skrupellosen Art hervorragend in die neue Zeit. “

November 2016, Theater der Zeit, Gunnar Decker

„ Sie (Mina Salehpour) geht originell und zugleich behutsam zu Werke: baut die Szenen konzentriert im Dienste der absurden Geschichte, variiert Rhythmus und Tempo und lässt das Ganze auch als Arbeitsprozess des Theaters erkennbar sein ... Das Ganze ist amüsant, nie klamaukig und dennoch eine Groteske mit Schwung. “

27.09.2016, Ostsee-Zeitung, Dietrich Pätzold

„ Dieser konzentrierten, nur 75 Minuten dauernden Inszenierung gelingt es, spielend allen theoretischen Ballast in den Hintergrund zu drängen. Das Bühnenbild von Andrea Wagner, mit Papier bespannte Rahmen, korrespondiert ideal mit den überbordenden Ideen der 1985 in Teheran geborenen Regisseurin. Während Martin Brauer als begnadeter Chirurg Preobraschenski in Sprache und Gestik eher dem boulevardesken Grundton dieser Parabel Ausdruck verleiht, ist neben der Wandlungsfähigkeit von Vincent Heppner und Katrin Heinrich, die rasante Rollenwechsel vollziehen, vor allem Denis Geyersbach […] das Ereignis des Abends. “

26.09.2016, Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel

„ Nach den drei Inszenierungen dieses Theatermarathons – „Faust“, „Hundeherz“ und „Der zerbrochne Krug“ – lässt sich vorerst konstatieren, dass das neue Schauspielensemble mit vielerlei künstlerischen Handschriften auf dem Weg ist, sich ein vielleicht auch neues, jüngeres Publikum zu erobern. Im Osten nichts Neues? Demnächst mehr in diesem Theater. “

27.09.2016, Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel

Hundeherz

nach einer Erzählung von Michail Bulgakow 

Inszenierung Mina Salehpour
Ausstattung Andrea Wagner
Mit:
Prof. Filipp Preobraschenski Martin Brauer
 
Lumpi/Polygraf Polygrafowitsch Lumpikow Denis Geyersbach
Doktor Iwan Bormental Vincent Heppner

Professor Preobraschenski implantiert einem Hund die Hirnanhangdrüse und Hoden eines Kleinkriminellen und lässt ihn erfolgreich zum Menschen mutieren. Schnell entpuppt der sich allerdings als unbequemer Störenfried, mit eigenen Ansichten und Forderungen – und der Professor beschließt, das Experiment rückgängig zu machen.

Bulgakows „russischer Faust“ war als Satire auf den „neuen proletarischen Menschen“, der für seine Schöpfer zum Alptraum wird, in der Sowjetunion lange verboten. Mina Salehpour, geboren 1985 in Teheran, zählt zu den erfolgreichsten Regisseurinnen ihrer Generation. Sie inszenierte u. a. am Schauspiel Hannover, am Volkstheater München, am Theater Bonn und an der Berliner Schaubühne. Mit HUNDEHERZ stellt sie sich erstmals dem Schweriner Publikum vor.

Stückdauer: 1 Std., 15 Min. , keine Pause

Dieser von Denis Geyersbach virtuos ins Szene gesetzte Homunkulus ist gefährlich, der neu zusammengesetzte Hunde-Mensch mutiert zur mordenden Bestie, so muss der Professor erfahren – und er passt in seiner skrupellosen Art hervorragend in die neue Zeit.

Theater der Zeit, Gunnar Decker , November 2016

Sie (Mina Salehpour) geht originell und zugleich behutsam zu Werke: baut die Szenen konzentriert im Dienste der absurden Geschichte, variiert Rhythmus und Tempo und lässt das Ganze auch als Arbeitsprozess des Theaters erkennbar sein ... Das Ganze ist amüsant, nie klamaukig und dennoch eine Groteske mit Schwung.

Ostsee-Zeitung, Dietrich Pätzold , 27.09.2016

Dieser konzentrierten, nur 75 Minuten dauernden Inszenierung gelingt es, spielend allen theoretischen Ballast in den Hintergrund zu drängen. Das Bühnenbild von Andrea Wagner, mit Papier bespannte Rahmen, korrespondiert ideal mit den überbordenden Ideen der 1985 in Teheran geborenen Regisseurin. Während Martin Brauer als begnadeter Chirurg Preobraschenski in Sprache und Gestik eher dem boulevardesken Grundton dieser Parabel Ausdruck verleiht, ist neben der Wandlungsfähigkeit von Vincent Heppner und Katrin Heinrich, die rasante Rollenwechsel vollziehen, vor allem Denis Geyersbach […] das Ereignis des Abends.

Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel , 26.09.2016

Nach den drei Inszenierungen dieses Theatermarathons – „Faust“, „Hundeherz“ und „Der zerbrochne Krug“ – lässt sich vorerst konstatieren, dass das neue Schauspielensemble mit vielerlei künstlerischen Handschriften auf dem Weg ist, sich ein vielleicht auch neues, jüngeres Publikum zu erobern. Im Osten nichts Neues? Demnächst mehr in diesem Theater.

Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel , 27.09.2016