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Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

 

Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin blickt auf eine über 450-jährige Tradition zurück. Die offizielle Geburtsstunde des drittältesten Orchesters Deutschlands ist auf den 17. Juni 1563 festgeschrieben und geht auf eine Initiative des Mecklenburgischen Herzogs Johann Albrecht zurück, der 1563 den Zwickauer David Köler als Kapellmeister am Hof engagierte. Über die Jahrhunderte pflegten adlige, später bürgerliche Musikliebhaber in Mecklenburg Musik und Theater. Namen wie Friedrich von Flotow oder Georg Alois Schmitt bereicherten die Schweriner Musikgeschichte. Wagner-Verehrer fanden mit dem Schweriner Musiktheater eine gute Adresse. Unter den gastierenden Dirigenten und Virtuosen der Hofkapelle im 19. Jahrhundert reihen sich berühmte Namen wie Johannes Brahms oder Felix Mendelssohn Bartholdy. Nicht nur auf die bemerkenswerte über 450-jährige Geschichte kann die Mecklenburgische Staatskapelle zurückschauen, auch der Name des Orchesters änderte sich durch die Zeiten und wurde 1926 schließlich offiziell zur Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. Für die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin gehörten nach 1945 Kurt Masur, Klaus Tennstedt und Hartmut Haenchen zu den prägenden Dirigenten. Das Orchester ist als Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters in alle Produktionen des Musiktheaters sowie in Ballettabende eingebunden. Neben Sinfoniekonzerten und Kammermusik zählt seit Mitte der 1990er Jahre besonders die sommerliche Open-Air-Konzertreihe „MeckProms“ zu den Höhepunkten jeder Konzertsaison. Seit der Spielzeit 2012/2013 steht Daniel Huppert an der Spitze des traditionsreichen Orchesters.