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Stefan Lano

Gast-Dirigent 

Stefan Lano hat sich sowohl im Konzertbereich als auch in der Oper als leidenschaftlicher und viel gefragter Interpret von Werken des Fin de Siècle und zeitgenössischer Musik etabliert. Nach einer langjährigen Tätigkeit als Solorepetitor an der Wiener Staatsoper holte ihn Lorin Maazel 1988 als Associate Conductor zum Pittsburgh Symphony Orchestra. 1993 dirigierte Lano Alban Bergs LULU am Teatro Colón in Buenos Aires, zu dessen Chefdirigent er später ernannt wurde. Engagements führten ihn u. a. auch an die New Yorker Met, die San Francisco Opera, die Dresdner Semperoper und die Hamburgische Staatsoper. Darüber hinaus arbeitete er mit Orchestern wie dem Montréal Symphonie (Opus Award für das „Beste Konzert der Spielzeit“ 2002 und 2003), dem Singapore Symphony und dem Pittsburgh Symphony Orchestra. Von 2012 bis 2015 war er Generalmusikdirektor des National Symphony Orchestra von Uruguay (SODRE) in Montevideo und bleibt bis heute auch dem Teatro Colón in Buenos Aires und dem Nationalen Sinfonieorchester Argentiniens eng verbunden. Im September 2017 übernahm er die Position des 1. Kapellmeisters des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar. Stefan Lano wurde in Worcester/Massachusetts geboren. Nach Studien in Biologie, Komposition und Klavier promovierte er an der Harvard University. Als Direktstipendiat des DAAD konnte er seine kompositorischen Studien bei Isang Yun und seine Dirigierstudien ab 1977 bei Hans Martin Rabenstein an der HdK Berlin vertiefen. Neben seinen Verpflichtungen als Dirigent komponierte er zahlreiche zum Teil preisgekrönte Werke, darunter drei Sinfonien und Lieder.