Sofia Pavone

Sofia Pavone ist deutsch-italienische Mezzosporanistin und schloss ihr Studium bei Hedwig Fassbender mit Auszeichnung ab. Sie ist Stipendiatin der Frankfurter Bachkonzerte und des Richard-Wagner-Verbandes Köln. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Ramón Vargas und Magreet Honig runden ihre Ausbildung ab. Sofia Pavone wurde auf Korsika beim „Concours International de Chant Lyrique de Canari“ mit dem 1.Preis ausgezeichnet, in Pörtschach/Wörthersee beim Internationalen Brahmswettbewerbs mit dem 2.Preis in der Kategorie Lied. Sie war bereits in der Tonhalle Zürich, dem Palacio Euskalduna Bilbao, dem Casino Basel und dem Muziekgebouw Amsterdam zu hören. Operngastspiele führten sie früh an die Städtischen Bühnen Münster und das Theater Aachen, 2013 debütierte sie an der Oper Frankfurt (Der Spieler). Von 2015 bis 2017 übernahm sie am Theater Basel als Mitglied des Opernstudios u.a. die Rollen der dritten Dame (Die Zauberflöte), Lucienne (Die Tote Stadt), Selysette (Ariane et Barbe-Bleue) und Mrs. Alexander (Satyagraha). 2017 folgte ihr französisches Debüt mit Antonia (Tiefland) am Théâtre du Capitole Toulouse, 2019 wirkte sie als Arielle an der Uraufführung der Oper 7 Minuti von Giorgio Battistelli an der Opéra National de Lorraine (Nancy) mit. Sie war als Gast wiederholt in Basel u.a. als erste Magd (Elektra) und am Stadttheater Gießen u.a. als Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Bianca (The Rape of Lucretia) zu hören.

In der Spielzeit 2021/2022 übernimmt sie am Mecklenburgischen Staatstheater die Rolle der dritten Dame in der Schweriner Fassung von Mozarts Die Zauberflöte.