Gabriele Rupprecht

Gabriele Rupprecht ist nach ihrer Assistenzzeit in Hamburg, Paris und München seit 1993 als freischaffende Kostümbildnerin tätig. Sie arbeitete u.a. in Österreich beim Steirischen Herbst in Graz und am Landestheater Linz, in der Schweiz am Theater Basel, dem Stadttheater Bern, sowie dem Luzerner Theater. In Deutschland, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Aalto-Theater Essen, an der Oper Halle, an der Staatsoper Hannover, am Theater Freiburg, am Theater Bremen, dem Theater Oberhausen, sowie an der Komischen Oper Berlin, dem Nationaltheater Mannheim und der Semperoper Dresden.
Mit dem Regisseur Frank Hilbrich und dem Bühnenbildner Volker Thiele verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Daraus entstanden u.a. Richard Wagners Parsifal, Mozarts Cosi fan tutte, Verdis Otello, Rossinis Le Comte Ory, Künnekes Der Vetter aus Dingsda, Brittens The Turn of the Screw am Theater Bremen, von 2006 bis 2010, Richard Wagners Der Ring des Nibelungen am Theater Freiburg, Aubers Das bronzene Pferd an der Komischen Oper Berlin, Schostakowitchs Lady Macbeth von Mzensk an der Staatsoper Hannover, sowie Berlioz' Le Damnation de Faust am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. Es folgten Richard Wagners Parsifal und Emmerich Kálmáns Die Czárdásfürstin am Theater Freiburg, Brittens The Turn of the Screw am Nationaltheater Mannheim, sowie Ernst Kreneks Jonny spielt auf am Deutschen Nationaltheater Weimar. An der Semperoper Dresden debütierte das Team 2014 mit Das schlaue Füchslein von Leoš Janáček. Es folgten Caligula von Detlev Glanert, sowie Verdis La forza del destino an der Staatsoper Hannover und Die Bassariden von Hans Werner Henze am Nationaltheater Mannheim. Hans Thomallas Kaspar Hauser, hat am Theater Freiburg seine Uraufführung erfahren. Es folgten Verdis Rigoletto am Aalto-theater Essen und die Uraufführung von Giorgio Battistellis LOT an der Staatsoper Hannover, Paul Abrahams Die Blume von Hawaii am Theater Basel und Puccinis La Bohème, am Theater Freiburg. Ihre jüngsten gemeinsamen Produktionen sind Königskinder von Engelbert Humperdinck, an der Oper Graz und Der Rosenkavalier von Richard Strauss am Theater Bremen.
In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Roland Schwab entstanden Massenets Manon undPoulencs Gespräche der Karmelitinnen für das Landestheater Linz, sowie Vivaldis Farnace, Peter Aderholds Orlando (UA) am Staatstheater Braunschweig und Rossinis Guillaume Tell am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. Zuletzt erarbeiteten sie Verdis Otello am Aalto-Theater Essen und Wagners Lohengrin für das Salzburger Landestheater in der Felsenreitschule.
Die erste Zusammenarbeit mit dem Iranischen Regisseur Amir Reza Koohestani hat am Staatstheater Darmstadt mit Wagners Tannhäuser stattgefunden. Fortgesetzt wurde die Zusammenarbeit mit dem Schauspielstück von Arnold Wesker Die Küche  am Theater Freiburg.
Peter Carp, seit 2017 Intendant und Regisseur am Theater Freiburg vertraute, während seiner Zeit am Theater Oberhausen, ihren Arbeiten in Dennis Kellys Waisen, Tschechows Drei Schwestern, Albees Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und Elfriede Jelineks Winterreise, sowie in Roddy Doyles Der Sparkommissar, nach Nikolaj Gogols Der Reviso. Sie erarbeitete die Kostüme für die Uraufführungen von Thomas Hürlimanns Das Gartenhaus und Frank Goosens So viel Zeit. Es folgte Elfriede Jelineks Die Schutzbefohlenen. Zwei Uraufführungen markierten den gemeinsamen Abschluß am Theater Oberhausen: Frank Goosens Raketenmänner und GB 84 von David Peace. Das Schauspiel Drei Winter von Tena Štivicic war die erste, die Oper Eugen Onegin die zweite gemeinsame Arbeit am Theater Freiburg. Es folgte Benjamin Brittens Turn of the screw.

In dieser Spielzeit verantwortet sie als Kostümbildnerin die Oper Der Schuhu und die fliegende Prinzessin.