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Die Staatskapelle

Die Mecklenburgische Staatskapelle ist eines der ältesten Orchester Deutschlands und seit ihrer Gründung 1563 ein Anziehungspunkt für Orchesterkultur und Musikgeschichte.

Was als kleine, am 17. Juni 1563 ins Leben gerufene, Hofkapelle begann, wurde schnell zu einem internationalen Orchester. Musiker aus ganz Europa wurden von einer langen Reihe von Kapellmeistern ermutigt, nach Schwerin zu ziehen und am Aufbau der Hofkapelle mitzuwirken. Obwohl das Schicksal der Hofkapelle lange in den Händen von Königen und Fürsten blieb (mit wechselnden Interesse und unterschiedlich hoher finanzieller Unterstützung), gelang es den Musikern, den Ruhm des Orchesters weit bis in das 18. Jahrhundert hinein hervorragend zu etablieren.  

Zu den langjährigen Wegbegleitern gehörten Antonio Rosetti, Friedrich von Flotow und Georg Alois Schmidt. Mitte des 19. Jahrhundert blühten Musiktheater und Sinfoniekonzerte im neu erbauten Staatstheater auf, und das Orchester arbeitete unter anderem mit Persönlichkeiten wie Brahms, Mendelssohn, Clara Schumann, Hans von Bülow, Pablo de Sarasate, Joseph Joachim und Camille Saint-Säens zusammen. Darüber hinaus wurde das Orchester zu einem der führenden Interpreten von Werken Richard Wagners, mit einem regen Austausch von Sängern und Musikern zwischen Bayreuth und Schwerin, der den Ruf des Orchesters nachhaltig festigen konnte.

Das ab 1926 Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin genannte Orchester sollte weiterhin mit musikalischen Persönlichkeiten wie Kurt Masur, Klaus Tennstedt und Hartmut Haenchen zusammenarbeiten.

Trotz erheblicher finanzieller Schwierigkeiten in den letzten 25 Jahren nimmt das Orchester nach wie vor eine führende Rolle im kulturellen Leben Mecklenburg-Vorpommerns ein. Neue Formate wie die MeckProms und die Schlossfestspiele Schwerin werden vom Publikum auch überregional begeistert aufgenommen. Eine Vielzahl von Musiktheaterproduktionen und sinfonischen Konzerten bilden nach wie vor das Kernrepertoire des Orchesters. Darüber hinaus gibt es einen zunehmend pädagogischen Schwerpunkt mit speziellen Konzerten für junge Zuhörer und Zuhörerinnen und eine verstärkte Zusammenarbeit mit lokalen Musikschulen, sowie der Hochschule für Musik und Theater Rostock, durch die die bemerkenswerte Tradition der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin weitergeführt wird. Seit der Spielzeit 2012/2013 steht Daniel Huppert als Generalmusikdirektor an der Spitze des traditionsreichen Orchesters.

 

Die Staatskapelle bis heute