Ravel

Ballett von Jutta Ebnother, Musik von Maurice Ravel, mit der Mecklenburgischen Staatskapelle 

Verspielt, kindlich, detailbesessen, vernarrt in alles Mechanische, Konstruierte, ein Fanatiker der raffinierten Klangregie, der klaren Kontur und perfekten Form. Wegen der Präzision seiner Musik bezeichnete ihn Igor Strawinsky einmal als „Schweizer Uhrmacher“ unter den Komponisten. Der Name Maurice Ravel steht für eine höchst eigenwillige musikalische Spielart zwischen Impressionismus und klassischer Moderne. Doch wer war dieser Dandy mit schweizerischen und baskischen Wurzeln, dieser „seltsame Vogel“, wie Jugendfreunde ihn nannten? Was macht die Faszination seiner Musik aus, die an der Oberfläche distanziert erscheint, aber in der unterschwellig eine Leidenschaft lodert, die sich ekstatisch Bahn brechen kann – wie in seinem berühmten „Boléro“?

Jutta Ebnother – neue Ballettdirektorin am Mecklenburgischen Staatstheater – nähert sich der Musik und der Biografie von Maurice Ravel mit der Sprache des Tanzes an. Dabei lässt sie sich inspirieren von der Farbenpracht seiner Klangwelten und der pulsierenden Kraft seiner Rhythmen. Die aus Breisach am Rhein stammende Choreographin studierte an der Hogeschool voor de Kunsten (opleiding moderne theaterdans) in Amsterdam, war Mitglied der Tanzkompagnien am Landestheater Detmold und am Staatstheater Kassel, bevor sie 2004 Ballettdirektorin am Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen wurde.

Mit RAVEL präsentieren sich auch die neuen Tänzerinnen und Tänzer des Staatstheaters erstmals dem Publikum. Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin spielt live Musik von Maurice Ravel, u. a. das Streichquartett, op. 35, „Tzigane“ und den „Boléro“.

Musikalische Leitung Martin Schelhaas
Choreographie Jutta Ebnother
Ausstattung Udo Herbster
Dramaturgie Dr. Peter Larsen
Mit:
Der andere Ravel Dan Datcu
Ravels verschiedene Gesichter Tommaso Bucciero
 

„ ...Danach schnüren die Tänzer rote Sportschuhe, singen sich schräg auf den "Boléro" ein, und umso präziser exekutieren sie dann seinen Rhythmus mit Vollspeed. Getrieben von der musikantischen Energie, mit der die Staatskapelle unter Schelhaas den Klassik-Schlager anschwellen lässt... Fröhliche Ironie auf den Fitness-Wahn? Zum "Boléro" meinte Ravel, dass er "überhaupt keine Musik enthält". Macht nichts, er enthält Tanzpulver, das wird hier gezündet. Das Publikum bejubelt das Feuerwerk. “

10.10.2016, Schweriner Volkszeitung, Manfred Zelt

„ Es gibt nicht einen Ravel, sondern zwölf, mit denen, durchaus fantasievoll, die Persönlichkeitsfacetten in verstörender Gleichzeitigkeit entfaltet werden sollen, in einer technisch anspruchsvollen Choreografie kombiniert aus immer neuen Figuren und Formen des modernen Ausdruckstanzes. [...] Der Tanzcompagnie merkt man deutlich Freude und Lust an ihrem Geschäft an. Zuerst die Violin-Rhapsodie "Tzigane" (1924), von Konzertmeister Volker Reinhold auf der Bühne mit beeindruckender Virtuosität gespielt, mit erfrischender Kühle und parodistischem Humor getanzt. “

11.10.2016, Ostsee-Zeitung, Heinz-Jürgen Staszak

Ravel

Ballett von Jutta Ebnother, Musik von Maurice Ravel, mit der Mecklenburgischen Staatskapelle 

Musikalische Leitung Martin Schelhaas
Choreographie Jutta Ebnother
Ausstattung Udo Herbster
Dramaturgie Dr. Peter Larsen
Mit:
Der andere Ravel Dan Datcu
Ravels verschiedene Gesichter Tommaso Bucciero
 

Verspielt, kindlich, detailbesessen, vernarrt in alles Mechanische, Konstruierte, ein Fanatiker der raffinierten Klangregie, der klaren Kontur und perfekten Form. Wegen der Präzision seiner Musik bezeichnete ihn Igor Strawinsky einmal als „Schweizer Uhrmacher“ unter den Komponisten. Der Name Maurice Ravel steht für eine höchst eigenwillige musikalische Spielart zwischen Impressionismus und klassischer Moderne. Doch wer war dieser Dandy mit schweizerischen und baskischen Wurzeln, dieser „seltsame Vogel“, wie Jugendfreunde ihn nannten? Was macht die Faszination seiner Musik aus, die an der Oberfläche distanziert erscheint, aber in der unterschwellig eine Leidenschaft lodert, die sich ekstatisch Bahn brechen kann – wie in seinem berühmten „Boléro“?

Jutta Ebnother – neue Ballettdirektorin am Mecklenburgischen Staatstheater – nähert sich der Musik und der Biografie von Maurice Ravel mit der Sprache des Tanzes an. Dabei lässt sie sich inspirieren von der Farbenpracht seiner Klangwelten und der pulsierenden Kraft seiner Rhythmen. Die aus Breisach am Rhein stammende Choreographin studierte an der Hogeschool voor de Kunsten (opleiding moderne theaterdans) in Amsterdam, war Mitglied der Tanzkompagnien am Landestheater Detmold und am Staatstheater Kassel, bevor sie 2004 Ballettdirektorin am Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen wurde.

Mit RAVEL präsentieren sich auch die neuen Tänzerinnen und Tänzer des Staatstheaters erstmals dem Publikum. Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin spielt live Musik von Maurice Ravel, u. a. das Streichquartett, op. 35, „Tzigane“ und den „Boléro“.

Stückdauer: 1 Std., 30 Min.
Premierendatum: 07.10.2016

...Danach schnüren die Tänzer rote Sportschuhe, singen sich schräg auf den "Boléro" ein, und umso präziser exekutieren sie dann seinen Rhythmus mit Vollspeed. Getrieben von der musikantischen Energie, mit der die Staatskapelle unter Schelhaas den Klassik-Schlager anschwellen lässt... Fröhliche Ironie auf den Fitness-Wahn? Zum "Boléro" meinte Ravel, dass er "überhaupt keine Musik enthält". Macht nichts, er enthält Tanzpulver, das wird hier gezündet. Das Publikum bejubelt das Feuerwerk.

10.10.2016, Schweriner Volkszeitung, Manfred Zelt

Es gibt nicht einen Ravel, sondern zwölf, mit denen, durchaus fantasievoll, die Persönlichkeitsfacetten in verstörender Gleichzeitigkeit entfaltet werden sollen, in einer technisch anspruchsvollen Choreografie kombiniert aus immer neuen Figuren und Formen des modernen Ausdruckstanzes. [...] Der Tanzcompagnie merkt man deutlich Freude und Lust an ihrem Geschäft an. Zuerst die Violin-Rhapsodie "Tzigane" (1924), von Konzertmeister Volker Reinhold auf der Bühne mit beeindruckender Virtuosität gespielt, mit erfrischender Kühle und parodistischem Humor getanzt.

11.10.2016, Ostsee-Zeitung, Heinz-Jürgen Staszak

Termine / Tickets

  • Okt Di
    31
    18.00 Uhr
    Großes Haus

  • 07.10.2016
    19.30 Uhr
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  • 09.10.2016
    18.00 Uhr
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  • 15.10.2016
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  • 27.10.2016
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  • 26.12.2016
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  • 19.01.2017
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  • 25.01.2017
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  • 10.03.2017
    19.30 Uhr
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  • 12.03.2017
    18.00 Uhr
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  • 02.04.2017
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