Peter Grimes

Oper von Benjamin Britten 
In deutscher Sprache 

Die raue Natur des Meeres bestimmt das entbehrungsreiche Dasein in Borough an der englischen Küste. Argwöhnisch beäugen die Bewohner sich gegenseitig. Besonders den wegen seines groben Auftretens und seiner Profitgier verhassten Fischer Peter Grimes hat man im Visier. Er wird beschuldigt, seinen minderjährigen Lehrling fahrlässig getötet zu haben. Grimes streitet ab und wird aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Den Verdacht aber wird er nicht los. Nur die Lehrerin Ellen Orford, die Grimes liebt, und der pensionierte Kapitän Balstrode stehen zu ihm. Ellen ist sogar bereit, Grimes einen weiteren Gehilfen aus einem Waisenhaus zu besorgen. Als dann aber bei dem neuen Jungen Spuren körperlicher Misshandlung sichtbar werden und das Kind kurz darauf zu Tode kommt, steht für die auf-gestachelten Bewohner des Ortes der Täter schon fest. Eine unbarmherzige Hetzjagd beginnt...

Mit großer emotionaler Intensität führt Benjamin Britten in diesem Schlüsselwerk der europäischen Moderne den fatalen Teufelskreis aus sozialer Kälte, Vorverurteilung, Hass und Gewalt vor und beschreibt damit gesellschaftliche Mechanismen von beängstigender Aktualität.

Für die Partie des Peter Grimes konnte der international gefragte Tenor Paul McNamara gewonnen werden, der 2009, 2011 und 2012 von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ als „Sänger des Jahres“ nominiert wurde und dem Schweriner Publikum bereits als Tannhäuser bekannt ist.

Hier finden Sie den Trailer zu PETER GRIMES

Musikalische Leitung Daniel Huppert
Inszenierung Toni Burkhardt
Choreinstudierung Ulrich Barthel
Dramaturgie Dr. Peter Larsen
Mit:
Peter Grimes, ein Fischer Paul McNamara
Ellen Orford, Witwe und Lehrerin Kathleen Eve Parker / Sonja Mühleck
Kapitän Balstrode Espen Fegran
Tantchen, Wirtin des "Haifisch" Itziar Lesaka
Erste Nichte Katrin Hübner
Zweite Nichte, Hauptattraktion des "Haifisch" Ks. Petra Nadvornik
 
Bob Boles, Fischer und Methodist Matthias Koziorowski
Swallow, Richter Igor Storozhenko
Mrs. Sedley, Witwe eines Kommissionärs der East India Company Sophia Maeno
Rev. Horace Adams, der Pfarrer Christian Hees
Ned Keene, Apotheker und Quacksalber Cornelius Lewenberg
Hobson, Lieferant Sebastian Kroggel
John, Peters Lehrjunge Cameron Kastl / Pavel Wernicke / Hugo Zeplichal
Opernchor
Extra-Chor
Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin
Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters

„ Gepaart mit seinem soliden handwerklichen Können, mit einer reichhaltigen Fantasie, die hier immer vom Konkreten ausgeht und dabeibleibt, hat er die Mitwirkenden zu einer runden, darstellerisch wie musikalisch gelungenen Ensembleleistung vereinigt, zu einer Aufführung, in der sich balladeske Schwere, soziale Genauigkeit und überformender Naturbezug überlagern, zu einem bewegenden und erhellenden Theatererlebnis. [...] Eine metaphysische Dimension eröffnet der dritte Ring, das Meer: Verheißung und Drohung, die Poesie seiner Weite und der Schauder seiner Unergründlichkeit. In eindrucksvollen Videoeinspielungen und Überblendungen stets unheimlich präsent, besonders wirkungsvoll aber in den berühmten Orchester-Seestücken, von der Staatskapelle unter GMD Daniel Huppert vorzüglich musiziert, mit illustrativer bannender Expressivität. “

11.04.2017, neue musikzeitung, Heinz-Jürgen Staszak

„ Zur Premiere am Freitagabend im Großen Haus gab es langen Applaus und Bravorufe. Toni Burkhardt ist eine Inszenierung gelungen, die mit ausdrucksstarken Bildern eine verstörende Geschichte erzählt. [...] Dazu musiziert die Mecklenburgische Staatskapelle unter der Leitung von GMD Daniel Huppert exzellent und mit intensiver Klanggebärde. Huppert vermag das Wogen des Meeres, den Schall des Nebelhorns, das Stürmen und Vereben immer wieder unter der Handlung präsent zu halten. So bindet er musikalisch das Bühnengeschehen in das Wirken der Naturgewalten ein, was die emotionale Wucht des Geschehens verdoppelt. [...] Auch Opernchor und Extrachor in der Einstudierung von Ulrich Barthel erfüllen ihre Rolle als Einwohner des Fischerortes großartig, sowohl der schauspielerischen Ausprägung einzelner Charaktere wie auch musikalisch als Masse. Frappierend ist die klangliche Prägnanz wie auch die Klarheit der Diktion. Aus dem durchweg prima besetzten Solistenensemble ragten zur Premiere Kathleen Parker als Lehrerin Ellen Orford mit strahlendem Sopran hervor und Espen Fegran, mit Gestik und Stimme ein überzeugender Kapitän. “

10.04.2017, Schweriner Volkszeitung, Michael Baumgartl

„ ... eine Aufführung, die balladeske Schwere mit sozialer Genauigkeit und überformendem Naturbezug sinnfällig zu einer runden gelungenen Ensembleleistung vereinigt, zu einem bewegenden und erhellenden Theatererlebnis - greifendes Mittelschicht-Stadttheater. [...] Eine metaphysische Dimension eröffnet [...] das Meer: Verheißung und Drohung, die Poesie seiner Weite und der Schauder seiner Unergründlichkeit. In vielfachen Videoeinspielungen und Überblendungen stets unheimlich präsent, besonders wirkungsvoll aber in den berühmten Orchester-Seestücken, von der Staatskapelle unter Daniel Huppert vorzüglich musiziert, mit illustrativer Expressivität. “

10.04.2017, Ostsee-Zeitung, Heinz-Jürgen Staszak

Peter Grimes

Oper von Benjamin Britten 
In deutscher Sprache 

Musikalische Leitung Daniel Huppert
Inszenierung Toni Burkhardt
Choreinstudierung Ulrich Barthel
Dramaturgie Dr. Peter Larsen
Mit:
Peter Grimes, ein Fischer Paul McNamara
Ellen Orford, Witwe und Lehrerin Kathleen Eve Parker / Sonja Mühleck
Kapitän Balstrode Espen Fegran
Tantchen, Wirtin des "Haifisch" Itziar Lesaka
Erste Nichte Katrin Hübner
Zweite Nichte, Hauptattraktion des "Haifisch" Ks. Petra Nadvornik
 
Bob Boles, Fischer und Methodist Matthias Koziorowski
Swallow, Richter Igor Storozhenko
Mrs. Sedley, Witwe eines Kommissionärs der East India Company Sophia Maeno
Rev. Horace Adams, der Pfarrer Christian Hees
Ned Keene, Apotheker und Quacksalber Cornelius Lewenberg
Hobson, Lieferant Sebastian Kroggel
John, Peters Lehrjunge Cameron Kastl / Pavel Wernicke / Hugo Zeplichal
Opernchor
Extra-Chor
Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin
Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters

Die raue Natur des Meeres bestimmt das entbehrungsreiche Dasein in Borough an der englischen Küste. Argwöhnisch beäugen die Bewohner sich gegenseitig. Besonders den wegen seines groben Auftretens und seiner Profitgier verhassten Fischer Peter Grimes hat man im Visier. Er wird beschuldigt, seinen minderjährigen Lehrling fahrlässig getötet zu haben. Grimes streitet ab und wird aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Den Verdacht aber wird er nicht los. Nur die Lehrerin Ellen Orford, die Grimes liebt, und der pensionierte Kapitän Balstrode stehen zu ihm. Ellen ist sogar bereit, Grimes einen weiteren Gehilfen aus einem Waisenhaus zu besorgen. Als dann aber bei dem neuen Jungen Spuren körperlicher Misshandlung sichtbar werden und das Kind kurz darauf zu Tode kommt, steht für die auf-gestachelten Bewohner des Ortes der Täter schon fest. Eine unbarmherzige Hetzjagd beginnt...

Mit großer emotionaler Intensität führt Benjamin Britten in diesem Schlüsselwerk der europäischen Moderne den fatalen Teufelskreis aus sozialer Kälte, Vorverurteilung, Hass und Gewalt vor und beschreibt damit gesellschaftliche Mechanismen von beängstigender Aktualität.

Für die Partie des Peter Grimes konnte der international gefragte Tenor Paul McNamara gewonnen werden, der 2009, 2011 und 2012 von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ als „Sänger des Jahres“ nominiert wurde und dem Schweriner Publikum bereits als Tannhäuser bekannt ist.

Hier finden Sie den Trailer zu PETER GRIMES

Stückdauer: 3 Std.
Premierendatum: 07.04.2017

Gepaart mit seinem soliden handwerklichen Können, mit einer reichhaltigen Fantasie, die hier immer vom Konkreten ausgeht und dabeibleibt, hat er die Mitwirkenden zu einer runden, darstellerisch wie musikalisch gelungenen Ensembleleistung vereinigt, zu einer Aufführung, in der sich balladeske Schwere, soziale Genauigkeit und überformender Naturbezug überlagern, zu einem bewegenden und erhellenden Theatererlebnis. [...] Eine metaphysische Dimension eröffnet der dritte Ring, das Meer: Verheißung und Drohung, die Poesie seiner Weite und der Schauder seiner Unergründlichkeit. In eindrucksvollen Videoeinspielungen und Überblendungen stets unheimlich präsent, besonders wirkungsvoll aber in den berühmten Orchester-Seestücken, von der Staatskapelle unter GMD Daniel Huppert vorzüglich musiziert, mit illustrativer bannender Expressivität.

11.04.2017, neue musikzeitung, Heinz-Jürgen Staszak

Zur Premiere am Freitagabend im Großen Haus gab es langen Applaus und Bravorufe. Toni Burkhardt ist eine Inszenierung gelungen, die mit ausdrucksstarken Bildern eine verstörende Geschichte erzählt. [...] Dazu musiziert die Mecklenburgische Staatskapelle unter der Leitung von GMD Daniel Huppert exzellent und mit intensiver Klanggebärde. Huppert vermag das Wogen des Meeres, den Schall des Nebelhorns, das Stürmen und Vereben immer wieder unter der Handlung präsent zu halten. So bindet er musikalisch das Bühnengeschehen in das Wirken der Naturgewalten ein, was die emotionale Wucht des Geschehens verdoppelt. [...] Auch Opernchor und Extrachor in der Einstudierung von Ulrich Barthel erfüllen ihre Rolle als Einwohner des Fischerortes großartig, sowohl der schauspielerischen Ausprägung einzelner Charaktere wie auch musikalisch als Masse. Frappierend ist die klangliche Prägnanz wie auch die Klarheit der Diktion. Aus dem durchweg prima besetzten Solistenensemble ragten zur Premiere Kathleen Parker als Lehrerin Ellen Orford mit strahlendem Sopran hervor und Espen Fegran, mit Gestik und Stimme ein überzeugender Kapitän.

10.04.2017, Schweriner Volkszeitung, Michael Baumgartl

... eine Aufführung, die balladeske Schwere mit sozialer Genauigkeit und überformendem Naturbezug sinnfällig zu einer runden gelungenen Ensembleleistung vereinigt, zu einem bewegenden und erhellenden Theatererlebnis - greifendes Mittelschicht-Stadttheater. [...] Eine metaphysische Dimension eröffnet [...] das Meer: Verheißung und Drohung, die Poesie seiner Weite und der Schauder seiner Unergründlichkeit. In vielfachen Videoeinspielungen und Überblendungen stets unheimlich präsent, besonders wirkungsvoll aber in den berühmten Orchester-Seestücken, von der Staatskapelle unter Daniel Huppert vorzüglich musiziert, mit illustrativer Expressivität.

10.04.2017, Ostsee-Zeitung, Heinz-Jürgen Staszak

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