Ab jetzt ist Ruhe oder: Die fabelhafte Familie Brasch

Ein Projekt von Patrick Wengenroth, nach dem Roman von Marion Brasch, Uraufführung 

Die kleine Schwester versammelt ihre toten Brüder. Mit lakonischem Humor erzählt Marion Brasch vom Aufwachsen zwischen einem Vater, der in der DDR politisch Karriere macht bis er über seine rebellierenden Söhne stolpert, und drei älteren Brüdern, die Schriftsteller und Schauspieler werden, exzessiv leben und früh sterben. Und während die Familie am System und anderen Gewalten zerbricht, sucht die kleine Schwester mit unverwüstlichem Optimis­mus ihren eigenen Weg.

Regisseur und Performer Patrick Wengenroth inszeniert u. a. regelmäßig an der Berliner Schaubühne. 2017 übernimmt er die künstlerische Leitung des Brechtfestivals in Augsburg. In seiner ersten Schweriner Arbeit macht er Marion Braschs Roman meiner fabelhaften Familie zur Grundlage einer theatralen Reise auf den Spuren einer der bekanntesten Künstlerfamilien der DDR.

Die Kritiker von Deutschlandradio Kultur wählten die Aufführung unter die zehn herausragendsten Inszenierungen 2016 auf deutschen Bühnen.

„ Der Roman der Berliner Hörfunkjournalistin Marion Brasch hat eine erfolgreiche Uraufführung als Theaterstück erlebt. Regisseur Patrick Wengenroth brachte die von Brüchen und dramatischen Einzelschicksalen geprägte Biografie der DDR-Künstlerfamilie Brasch als emotionsgeladenes Kammerstück auf die Bühne. Das Publikum im ausverkauften E-Werk feierte Inszenierung und Schauspieler mit anhaltendem Applaus. “

31.10.2016, dpa

„ Patrick Wengenroth, vertraut vor allem als oft selbst recherchierender Projekt-Regisseur an der Westberliner Schaubühne, behält Marion Braschs Gestus der Erzählerin konsequent bei, kontert diese tendenziell allzu dokumentarische Grund-Position aber mit sehr effektiven Ideen. “

30.10.2016, nachtkritik.de

„ Ein sehr lohnenswerter Versuch, mit einem nicht ganz unkomplizierten Material. “

30.10.2016, Deutschlandradio Kultur, Michael Laages

„ Thomas Brasch, nach der Haft seit 1976 in Westberlin lebend, war DDR-Dramatik auch im privaten Sinne. Die Konflikte zwischen Talent und Doktrin erschütterten ihn samt ganzer Familie, der ein hoher Funktionär vorstand, spaltete sie, verletzte jeden. Die Wahrheit darüber weiß und sagt die „kleine Schwester“, die Journalistin Marion Brasch in ihrem Roman AB JETZT IST RUHE. Sagt sie unverhüllt, zwischen Nähe und Distanz, berührt, beobachtend, nicht ohne Humor, frei von gängigen Klischees zum Thema DDR. In seinem Projekt, uraufgeführt im Schweriner E-Werk, gestaltet Patrick Wengenroth mit fünf Spielern und einem Musiker eine Essenz des Romans, gleichsam ein Requiem in Pop-Art … In harten, knappen Takten das extreme Leben der Brüder, das dem Vater die Karriere kostet, Streit, Zerfall, Todesfälle und der ungebrochene Lebensmut der Schwester … Bunt gewürfelt die Ausstattung von Mascha Mazur, spöttisch gekrönt von Schönwetterwölkchen. Kommentiert mit Metaphern wie der Zerstörung des Heims, mit ironischen Gags, wenn Würste gegrillt werden vom Pianisten Matze Kloppe, der glänzende Musiklichter setzt. Andreas Anke, Vincent Heppner (stark das Lied der Traurigkeit), Stella Hinrichs, Martin Neuhaus (top mit Karat-Song) und Jennifer Sabel auf dem Karussell heftiger Emotionen.! “

01.11.2016, Schweriner Volkszeitung, Manfred Zelt

Ab jetzt ist Ruhe oder: Die fabelhafte Familie Brasch

Ein Projekt von Patrick Wengenroth, nach dem Roman von Marion Brasch, Uraufführung 

Die kleine Schwester versammelt ihre toten Brüder. Mit lakonischem Humor erzählt Marion Brasch vom Aufwachsen zwischen einem Vater, der in der DDR politisch Karriere macht bis er über seine rebellierenden Söhne stolpert, und drei älteren Brüdern, die Schriftsteller und Schauspieler werden, exzessiv leben und früh sterben. Und während die Familie am System und anderen Gewalten zerbricht, sucht die kleine Schwester mit unverwüstlichem Optimis­mus ihren eigenen Weg.

Regisseur und Performer Patrick Wengenroth inszeniert u. a. regelmäßig an der Berliner Schaubühne. 2017 übernimmt er die künstlerische Leitung des Brechtfestivals in Augsburg. In seiner ersten Schweriner Arbeit macht er Marion Braschs Roman meiner fabelhaften Familie zur Grundlage einer theatralen Reise auf den Spuren einer der bekanntesten Künstlerfamilien der DDR.

Die Kritiker von Deutschlandradio Kultur wählten die Aufführung unter die zehn herausragendsten Inszenierungen 2016 auf deutschen Bühnen.

Stückdauer: 1 Std., 55 MIn.
Premierendatum: 30.10.2016

Der Roman der Berliner Hörfunkjournalistin Marion Brasch hat eine erfolgreiche Uraufführung als Theaterstück erlebt. Regisseur Patrick Wengenroth brachte die von Brüchen und dramatischen Einzelschicksalen geprägte Biografie der DDR-Künstlerfamilie Brasch als emotionsgeladenes Kammerstück auf die Bühne. Das Publikum im ausverkauften E-Werk feierte Inszenierung und Schauspieler mit anhaltendem Applaus.

31.10.2016, dpa

Patrick Wengenroth, vertraut vor allem als oft selbst recherchierender Projekt-Regisseur an der Westberliner Schaubühne, behält Marion Braschs Gestus der Erzählerin konsequent bei, kontert diese tendenziell allzu dokumentarische Grund-Position aber mit sehr effektiven Ideen.

30.10.2016, nachtkritik.de

Ein sehr lohnenswerter Versuch, mit einem nicht ganz unkomplizierten Material.

30.10.2016, Deutschlandradio Kultur, Michael Laages

Thomas Brasch, nach der Haft seit 1976 in Westberlin lebend, war DDR-Dramatik auch im privaten Sinne. Die Konflikte zwischen Talent und Doktrin erschütterten ihn samt ganzer Familie, der ein hoher Funktionär vorstand, spaltete sie, verletzte jeden. Die Wahrheit darüber weiß und sagt die „kleine Schwester“, die Journalistin Marion Brasch in ihrem Roman AB JETZT IST RUHE. Sagt sie unverhüllt, zwischen Nähe und Distanz, berührt, beobachtend, nicht ohne Humor, frei von gängigen Klischees zum Thema DDR. In seinem Projekt, uraufgeführt im Schweriner E-Werk, gestaltet Patrick Wengenroth mit fünf Spielern und einem Musiker eine Essenz des Romans, gleichsam ein Requiem in Pop-Art … In harten, knappen Takten das extreme Leben der Brüder, das dem Vater die Karriere kostet, Streit, Zerfall, Todesfälle und der ungebrochene Lebensmut der Schwester … Bunt gewürfelt die Ausstattung von Mascha Mazur, spöttisch gekrönt von Schönwetterwölkchen. Kommentiert mit Metaphern wie der Zerstörung des Heims, mit ironischen Gags, wenn Würste gegrillt werden vom Pianisten Matze Kloppe, der glänzende Musiklichter setzt. Andreas Anke, Vincent Heppner (stark das Lied der Traurigkeit), Stella Hinrichs, Martin Neuhaus (top mit Karat-Song) und Jennifer Sabel auf dem Karussell heftiger Emotionen.!

01.11.2016, Schweriner Volkszeitung, Manfred Zelt

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